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Achat

Der Achat ist ein vergleichsweise großer Stein, der vor allem durch seine schöne, streifige Zeichnung besticht.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 7
Farbe: alle Farben, mit teils phantasievollen Zeichnungen

Eigenschaften: Damit dieser Edelstein seinen besonderen Reiz entfalten kann, wird er meist in dünne Scheiben geschnitten und poliert. Durch diese Technik werden die an Wachstumsringe eines Baumes erinnernden, verschiedenfarbigen Bänder in seinem Inneren besonders schön sichtbar. Um zusätzliche farbliche Akzente zu setzen, wird der Achat oftmals künstlich eingefärbt.

Vorkommen: Heute wird der Achat vor allem in riesigen Lagerstätten in Brasilien und Uruguay gewonnen.

Geschichte: Die historisch wichtigste Fundstätte ist Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz. Inzwischen sind die dortigen Vorkommen erschöpft, die Stadt ist jedoch ein bedeutendes Zentrum der Achatbearbeitung geblieben. Ein Achat von außergewöhnlicher Größe wurde 1902 auf einer Düsseldorfer Ausstellung präsentiert: Er kam auf das sagenhafte Gewicht von 35 Tonnen.

Mythen, Legenden und Astrologie: Man sagt dem Achat nach, er helfe bei Depressionen, stärke die Willenskraft und fördere das Erinnerungsvermögen.

Alexandrit

-> siehe auch: Chrysoberyll
Der Alexandrit ist ein seltener, sehr harter Edelstein, der bei Tageslicht grün und bei künstlichem Licht rot scheint.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 8,5
Farbe: changiert bei Tageslicht grünlich, bei Lampenlicht rötlich

Eigenschaften: Der Alexandrit ist eine Farbvarietät des Chrysoberyll. Das Besondere an ihm ist seine erstaunliche Fähigkeit, die Farben zu wechseln. Bei Tageslicht erscheint er grün, bei künstlichem Licht oder Kerzenlicht wechselt seine Farbe zu einem sanften Rot, Rot-Violett oder Violett-Grau. Die Ursache für dieses faszinierende farbliche Wechselspiel ist seine Eigenschaft, das unterschiedliche spektrale Helligkeitsmaximum des Tages- und des künstlichen Lichtes spezifisch zu reflektieren. Er wirkt also wie ein Filter, der nur noch rotes oder grünes Licht durchlässt.

Vorkommen: Der Alexandrit wird vor allem in ausgedehnten Smaragdgruben im Ural gefunden.

Geschichte: Woher der Name stammt, ist nur im Kern gesichert – nämlich von Zar Alexander II. (1818-1881). Welchem Anlass der Stein aber konkret seine Anlehnung an den Namen des russischen Herrschers verdankt, ist umstritten. Mal heißt es, der Stein habe anlässlich der Volljährigkeit des jungen Zaren dessen Namen bekommen. Dann wieder, er sei am Tag seiner Großjährigkeitserklärung entdeckt worden. In jedem Falle wohnte der Benennung des Steins nach dem russischen Zaren ein hoher symbolischer Wert inne, da die beiden Farben Rot und Grün damals auch die Hauptfarben der russischen Nationalflagge waren. So konnte man durch die Benennung des Alexandrits die Einheit von Zar und Land symbolisieren.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Alexandrit soll angeblich die Intuition seines Trägers sowie die Kreativität fördern und die Phantasie anregen.

Amethyst

Der Amethyst ist der begehrteste Stein aus der Familie der Quarze und besticht durch sein ausgesprochen klares, leuchtendes Violett.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 7
Farbe: violett

Eigenschaften: Der Amethyst war aufgrund seiner Schönheit und Reinheit seit jeher ein begehrtes Juwel von kirchlichen und weltlichen Fürsten. Durch sein strahlend-violettes Leuchten dominiert er das Erscheinungsbild der mit ihm Geschmückten wie kaum ein anderer Edelstein. Er ist ein Stein, der sich und seine Trägerin oder seinen Träger in den Mittelpunkt stellt, der fokussiert und hervorhebt.

Vorkommen: Die wichtigsten Vorkommen befinden sich in Brasilien und Madagaskar.

Geschichte: Sein Name stammt aus dem Griechischen "Amethyein" was soviel wie "dem Rausche entgegenwirkend" heißt und den alten Glauben ausdrückt, dass sein Träger gegen die berauschende Wirkung von Wein gefeit sei. Seit dem Mittelalter wurde er häufig von Kardinälen und Bischöfen getragen. Diesen galt und gilt er als heiliger Stein, weil er in der Bibel als einer der zwölf Steine genannt wird, mit denen die Brustschilde der Priester Jahwes geschmückt gewesen sein sollen.

Mythen, Legenden und Astrologie: Steinheiler schreiben dem Amethyst eine ernüchternde und reinigende Wirkung zu. Der Amethyst ist der Glücksstein der im Monat Februar Geborenen.

Anyolit

Die grüne Farbvarietät des Zoisit.
-> siehe: Ziosit

Apatit

Den Apatit als solchen gibt es eigentlich nicht. „Apatit“ ist vielmehr eine Sammelbezeichnung für Fluorapatit, Chlorapatit und Hydroxylapatit aus der Apatit-Pyromorphit-Gruppe.

Mineralgruppe: Phosphate, Arsenate, Vandate
Härte nach Mohs: 5
Farbe: dunkelblau, braun, grau, violett, rötlich, grün, weiß, gelb oder farblos

Eigenschaften: Apatite zeigen sich in den vielfältigsten Erscheinungsformen. Sie decken nahezu das gesamte Farbspektrum ab und lassen sich daher auch ausgesprochen vielfältig verwenden. Als Schmucksteine beispielsweise mit Katzenaugeneffekt erfreuen sie sich in jüngster Zeit zunehmender Bedeutung.

Vorkommen: Große Vorkommen gibt es in Brasilien, Kanada und Russland.

Geschichte: Apatit bedeutet „Täuscher“ (griechisch: apatao = täuschen). Diesen Namen erhielt das Mineral 1786 durch Abraham Gottlob Werner, da Apatit auf Grund seiner „täuschenden Ähnlichkeit“ in der Vergangenheit oft mit anderen Mineralien (meist Beryll) verwechselt wurde.

Mythen, Legenden und Astrologie: Den Apatiten sagt man die verschiedensten positiven Wirkungen nach. So sollen sie für Kontaktfreudigkeit, Zielstrebigkeit und Flexibilität sorgen.

Aquamarin

Vom strahlenden Blau eines wolkenlosen Sommerhimmels bis zum Tiefblau der Ozeane – kaum ein anderer Stein hat solch betörende Blautöne zu bieten!

Mineralgruppe: Silicate
Härte nach Mohs: 8
Farbe: blassblau, blau, blaugrün bis meerblau

Eigenschaften: Als „Edelstein gewordenes Wasser“ regt der Aquamarin seit jeher die Fantasie der Menschen an. Sein feines Blau harmoniert mit fast jeder Haut- und Augenfarbe und inspiriert die Edelsteindesigner aus aller Welt zu immer neuen Kreationen.

Vorkommen: Die bedeutendsten Aquamarin-Lagerstätten befinden sich in Brasilien, Madagaskar, Russland und in den USA.

Geschichte: Aquamarin war den Griechen und Römern seit dem dritten Jahrhundert v. Chr. bekannt. Insbesondere Gemmen wurden oft aus Aquamarinen geschnitten. Deren Motive hingen häufig mit dem Meer zusammen, da die Farbe des Steins an Meerwasser erinnert. Der Name kommt folgerichtig aus dem lateinischen „aqua“ = Wasser und „mare“ = das Meer, was soviel wie Meerwasser bedeutet. Aquamarin wird recht häufig in großen Kristallen gefunden, die mehr als einen Meter lang sein können. Ein besonders großer Kristall mit einem Gewicht von rund 61 kg wurde in Brasilien in der Nähe von Belo Horizonte gefunden.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Aquamarin verspricht alter Überlieferung nach eine glückliche Heirat und macht seinen Träger froh und reich. Außerdem soll er auf Seereisen vor Unglück schützen. Der Aquamarin ist der Glücksstein der im Monat März Geborenen.

Aragonit

Aufgrund seiner verschiedenen Farbvarianten und seiner oft interessanten Maserung ist der wunderbar glänzende Aragonit zu einem beliebten Schmuckstein geworden.

Mineralgruppe: Nitrate, Carbonate, Borate
Härte nach Mohs: 4
Farbe: weiß, farblos, seltener durch Einschlüsse anderer Mineralien farbig (gelb, grün, rot, blau, schwarz)

Eigenschaften: Der Aragonit ist ein wahrer Verkleidungskünstler: Er kommt als Ergussgestein vor, als sogenannte Eisenblüte und als Sprudelstein in Thermalquellen. Besonders gut eignet er sich als Material für Schnitzarbeiten, da er wie Marmor wunderbar glänzend poliert werden kann. Es werden daher besonders schöne dekorative Tischplatten, Skulpturen und andere kunstgewerbliche Gegenstände aus ihm hergestellt.

Vorkommen: Die schönsten Aragonite findet man in Spanien, in Marokko, in Deutschland und in Italien.

Geschichte: Seine Namensherkunft ist umstritten. Manche Quellen sagen, er sei nach seinem Entdecker Francois Arago benannt, andere behaupten, dass das Mineral nach der spanischen Region Aragonien, seinem historischen Hauptfundort, benannt wurde. Da er auch im tschechischen Karlsbad gefunden wurde, wurde er früher auch Karlsbader Sprudelstein genannt.

Mythen, Legenden und Astrologie: Man sagt dem Aragonit nach, er könne gegen Müdigkeit helfen und Emotionen stabilisieren.

 

Aventurin

Der Aventurin ist eine Quarz-Varietät mit ausgeprägtem Glitzern.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs:7
Farbe: meist mittel bis dunkelgrün, auch orange bis rot mit teils kräftigem Glitzern

Eigenschaften: Wenn es um den Glitzerfaktor geht, ist der Aventurin ganz klar die Nr. 1 unter den Edelsteinen. Dieses Charakteristikum verdankt er winzigen Einschlüssen. Normalerweise handelt es sich dabei um Glimmer, aber auch andere Mineralien können vorhanden sein. Der Stein wird oft in großen Blöcken gefunden, die sich gut zu polierten Scheiben, zu Schalen und vielen anderen dekorativen Artikeln verarbeiten lassen. Auch kleinere Stücke lassen sich gut bearbeiten: Aventurin wird oft zu Cabochons geschliffen oder zu Kameen verarbeitet.

Vorkommen: Aventurin findet sich in größeren Massen besonders am Ural sowie in Indien.

Geschichte: Der Aventurin ist den Menschen seit ältesten Zeiten bekannt. In China und im Mittelmeerraum hat man bearbeitete Stücke gefunden, die mindestens auf das 3. Jahrtausend vor Christus zurückgehen. Sein heutiger Name hingegen ist jüngeren Datums: In Murano bei Venedig wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts zufällig (italienisch: „a ventura“) ein rotgold schimmerndes, undurchsichtiges Glas erzeugt, nach dem der erst später für das neuzeitliche Schmuckhandwerk wiederentdeckte Aventurin benannt wurde, weil er die gleiche Farbgebung besaß.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Aventurin soll beruhigend wirken und wird deshalb auch „Einschlafstein“ genannt. Er ist der Glücksstein der im Monat August Geborenen.

Bergkristall

Für die Griechen der Antike war der Bergkristall der Stein der Götter. Heute verbreitet er sein reines, weißes Leuchten vor allem bei Modeschmuck.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 7
Farbe: farblos

Eigenschaften: Seine Härte, seine Klarheit und sein verbreitetes Vorkommen machen den Bergkristall zu einem idealen Schmuckstein: gut zu bearbeiten, schön in der Wirkung und nicht zu teuer. Er lässt sich zu kunstvollen Vasen, Krügen, Schalen und Bechern verarbeiten oder zu Diamant-Imitaten schleifen.

Vorkommen: Heute findet man den Bergkristall vor allem in Brasilien, auf Madagaskar, in der Schweiz und in Sri Lanka.

Geschichte: Die alten Griechen glaubten, bei dem in kalten Bergeshöhen zu findenden „krystallos“ handle es sich um steinhart gefrorenes Eis, das nie mehr auftauen könne. Und weil selbst die Glut der Sonne den Bergkristall nicht zerstören könne, hätten die Götter ihr Domizil auf dem Olymp daraus errichtet. Lange und oft wurde Bergkristall dem Diamanten gleichgesetzt oder mit ihm verwechselt – auch mit Arglist: Denn reich facettiert kann der Bergkristall durchaus „Feuer sprühen“.

Mythen, Legenden und Astrologie: Man sagt dem Bergkristall nach, er könne zu einer klaren Wahrnehmung verhelfen und zur inneren Wahrheit führen. Er soll Energie spenden und vitalisierend wirken. Der Bergkristall ist der Glücksstein der im Monat April Geborenen.

Bernstein

Das Bernsteinzimmer (jetzt in St. Petersburg rekonstruiert) machte den Bernstein zur Legende. Aber auch ohne dieses honigfarbene Wunder ist das „Gold des Nordens“ von ganz besonderem Reiz.

Mineralgruppe: -- (fossiles Harz)
Härte nach Mohs: 2-2,5
Farbe: hellgelb, braun, auch andere Farben möglich

Eigenschaften: Neben seiner angenehmen, honiggelben Farbe sind es vor allem die Einschlüsse, die den Bernstein so individuell und besonders machen. Als fossiles, erhärtetes Harz der Kiefer entstand er vor ca. 50 Millionen Jahren und konservierte in seinem Inneren die verschiedensten urzeitlichen Blätter und Insekten. Diese von Experten als „Inklusen“ bezeichneten Einschlüsse erlauben einen spannenden Einblick in die Flora und Fauna der Urzeit und machen auch den Reiz des Bernsteins als Schmuckstück aus.

Vorkommen: Die größten Fundstätten befinden sich in Russland und am Boden der Ostsee. Bei starken Sturmfluten werden noch heute große Bernsteinstücke vor allem an den polnischen Küsten an Land gespült.

Geschichte: Der Name Bernstein stammt aus dem Niederdeutschen „bernen“ was soviel wie „brennen“ bedeutet, denn Bernstein ist so leicht brennbar, dass man ihn sogar mit einem Streichholz entzünden kann. Die Griechen nannten den Bernstein „Elektron“ und kreierten damit den Wortstamm unserer „Elektrizität“. (Reibt man die Oberfläche eines Bernsteins mit einem Tuch, wird der Stein negativ aufgeladen und zieht Papierschnipsel an.)

Mythen, Legenden und Astrologie: Man sagt dem Bernstein nach, er verhelfe zu einer harmonischen Ausstrahlung und kräftige seinen Träger im seelischen Bereich. Außerdem wirke er Sorgen entgegen.

Beryll (Edelberyll)

-> siehe auch: Aquamarin
-> siehe auch: Smaragd

Die Familie der Berylle hat noch mehr zu bieten als das Blau des Aquamarins und das Grün der Smaragde: Die Edelberylle leuchten in sämtlichen Farben!

Mineralgruppe: Silicate
Härte nach Mohs: 7-8
Farbe: gelb, golden, grün, violett, rosa, rot

Eigenschaften: Genauso wie der Aquamarin und der Smaragd gehört der Edelberyll zu den Beryllen und hat mit Ausnahme der Farbe die gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften. Im Grunde genommen handelt es sich beim Edelberyll um all jene Farbvarietäten des Berylls, die nicht blau oder grün sind. Hierzu zählen der rosafarbene bis violette Morganit, der gelbgrüne Heliodor, der farblose Goshenit, der goldgelbe Goldberyll und der seltene rote Beryll. Rechteckige oder quadratische Treppenschliffe bringen die Schönheit dieser wundervollen Steine besonders gut zur Geltung.

Vorkommen: Die bedeutendsten Edelberyll-Lagerstätten befinden sich in Brasilien, auf Madagaskar, in Russland und in den USA.

Geschichte: Die Geschichte der Edelberylle ist vor allem eine der Streitigkeiten rund um die richtige Einordnung des jeweiligen Steins in das Beryll-System: Wann ist ein grüner Beryll noch ein Edelberyll und wann wird er zum Smaragd? Lässt sich der Heliador wirklich vom Goldberyll abgrenzen, usw.? Letzten Endes darf man als Edelsteinliebhaber solche Zwistigkeiten aber einfach vergessen: Denn die Hauptsache ist doch, dass einem der gewählte Stein gefällt.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Edelberyll soll gegen Heimweh helfen und Gereiztheit lindern.

Blautopas

Hellblaue Varietät des -> Topas.

Brillant

siehe: Diamant

Carneol

-> siehe auch: Chalzedon
Der Carneol ist die rote Farbvarietät des Chalzedon. Er besticht durch seine dezente Erscheinung und fasziniert zugleich durch sein lebendiges Rot-Orange.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 6,5-7
Farbe: fleisch- bis braunrot

Eigenschaften: Obwohl die Gruppe der orangefarbenen, rötlichen und roten Edelsteine mit Rubin, Granat, Feueropal und anderen Steinen gut besetzt ist, muss der Carneol die Konkurrenz nicht fürchten. Denn seine eher milchige Konsistenz und sein matter Glanz verleihen ihm gegenüber den glasklar funkelnden Mitbewerbern einen deutlich dezenteren Ausdruck und damit einen ganz besonderen Reiz. Es macht ihn zu einem sehr damenhaften Stein voller Understatement.

Vorkommen: Die schönsten Carneole findet man in Indien. Andere bedeutende Fundstellen sind in Nordafrika, Russland und vor allem Brasilien.

Geschichte: Der Carneol trägt den Namen aufgrund seiner Farbe, wobei nicht sicher ist, ob dieser sich vom lateinischen „cornum“ = Kornelkirsche oder „carneolus“ = fleischfarben ableitet. In der Antike gehörte er zu den am höchsten geschätzten Schmucksteinen überhaupt: Die Ägypter sahen in ihm den Stein der Erneuerung und der Treue und maßen ihm göttliche Energie bei. Er war auch eine beliebte Grabbeigabe und sollte das Leben im Jenseits sorgenfrei gestalten. Den Griechen wiederum galt er seiner Farbe wegen als Symbol der wiederkehrenden Sonne und wurde gleichfalls hoch verehrt.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Carneol steht für Vitalität, er soll Mut vermitteln und den Gemeinschaftssinn fördern. Er ist der Glücksstein der im Monat Juli Geborenen.

Chalzedon

Matt glänzender Schmuckstein für den dezenten Auftritt. In den verschiedensten Farben vorkommend und oft mit schöner Maserung versehen.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 6,5-7
Farbe: verschiedenfarbig, meist gefärbt

Eigenschaften: Der Chalzedon ist wegen seines Farbenreichtums, seiner häufig vorkommenden Maserungen und seiner gedämpften Ausstrahlung ein ausgesprochen beliebter Schmuckstein. Aus ihm werden Kameen, Ringsteine, Siegelsteine und viele andere Schmuck- und Gebrauchsgegenstände gefertigt. Besonders große Stücke dienen auch als Material für edle Säulen, architektonischen Zierrat, Tischplatten und Vasen.

Vorkommen: Die Hauptvorkommen des Chalzedon variieren je nach der vorherrschenden Farbe: Blaue Steine findet man vor allem in Namibia, der Türkei und Indien, rosafarbene in der Türkei, rote in Russland und Indien und dunkelgrüne in Brasilien.

Geschichte: Der Name Chalzedon geht wahrscheinlich auf die griechische Stadt Kalchedon am Bosporus zurück, wo der Edelstein in der Antike abgebaut wurde. Der Chalzedon wurde bei den Griechen auch als „Rednerstein“ bezeichnet, da er die Fähigkeit zu kommunizieren verbessern und Leichtigkeit, Offenheit, Kontaktfreudigkeit und Verständnis bewirken sollte. Außerdem galt er als "Stein des Wetters" und wurde gegen wetterbedingte Störungen eingesetzt.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Chalzedon bewahrt nachts angeblich vor Angstträumen und hilft in seiner rosafarbenen Varietät bei Konzentrationsschwäche. Der blaue Chalzedon wiederum soll bei Nervosität besonders zu empfehlen sein.

Chrysoberyll

-> siehe auch: Alexandrit (rot-grüne Farbvarietät)
-> siehe auch: Katzenauge (Varietät mit Lichteffekten)
Sehr harter, wunderbar zu schleifender Edelstein mit großer Farbvarianz.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 8,5
Farbe: goldgelb, grüngelb, grün, bräunlich, rot und farblos.

Eigenschaften: Der Chrysoberyll ist ein sehr harter Edelstein und äußerst beständig. Die einzigen noch härteren natürlichen Stoffe sind Diamant und die Mineralien der Korund-Familie, zu denen Rubine und Saphire gehören. Seine beiden bekanntesten Vertreter sind das Katzenauge und der Alexandrit, die in diesem Lexikon separat beschrieben werden.

Vorkommen: Primäre Vorkommen liegen in Brasilien und Sri Lanka.

Geschichte: Eigentlich sollten sich bei dieser Namensgebung alle Berylle bis auf den goldfarbenen beleidigt abwenden und sich eigene Namen geben lassen. Schließlich bedeutet Chrysoberyll „ Goldberyll“ und leitet sich von griechisch „chrysoso= Gold ab. In der Antike stand der Name auch tatsächlich ausschließlich für den goldfarbenen Beryll und wurde erst durch A. G. Werner im 18. Jahrhundert auf den Edelstein in all seinen Farbvarietäten übertragen. Besonderer Berühmtheit erfreut sich der makellose Hope-Chrysoberyll, der sich in London befindet – ein hellgrüner, facettierter Stein von unglaublichen 45 ct.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Chrysoberyll bewirkt angeblich Veränderungen im Energiehaushalt des Körpers und soll so für wärmere Hände und Füße sorgen. Außerdem sagt man, er könne die Konzentration fördern.

Chrysopras

Er ist der wertvollste Stein aus der Gruppe der Chalzedone und zu Recht seit Alters her ein begehrter Schmuckstein.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 6,5-7
Farbe: grün

Eigenschaften: Obgleich der Chrysopras in seiner milchigen Erscheinung zurückhaltend und dezent wirkt, lässt er sich nicht gerne neben andere Steine setzen. Ganz allein im Mittelpunkt eines Schmuckstückes hingegen entfaltet er seinen vollen Charme. Dann wirkt er wie ein Stein gewordener Tropfen aus einem stillen Bergsee: beruhigend, entspannt und unaufdringlich.

Vorkommen: Der Chrysopras wird vor allem in Fundstätten in Australien, Polen, den USA und Tansania abgebaut.

Geschichte: Der Name Chrysopras besteht aus den griechischen Begriffen chrysos (Gold) und prasios (lauchfarben) und könnte darauf anspielen, dass in diesem lauchgrünen Edelstein hauchfeine goldene Tröpfchen zu schweben scheinen. Schon die alten Chinesen verarbeiteten Chrysopras in großem Umfang und auch die Ägypter verwendeten diesen edlen Stein gerne zur Herstellung von Schmuckstücken. Bei den Griechen war er sogar gleich viel wert wie Gold. Im Mittelalter gehörte der Chrysopras zu den wertvollsten und am meisten geschätzten Edelsteinen: Man glaubte, dass er seinem Träger eine gute Gesundheit und eine stabile Ehe schenken würde.

Mythen, Legenden und Astrologie: Der Chrysopras ist der Glücksstein der im Monat Mai Geborenen.

Citrin

Viele gelbe Edelsteine gibt es nicht im Reich der Juwelen. Daher ist der Citrin auch so beliebt und als Schmuckstein unverzichtbar.

Mineralgruppe: Oxide und Hydroxide
Härte nach Mohs: 7
Farbe: zitronengelb bis gelbbraun

Eigenschaften: Wie alle Kristallquarze hat der Citrin die Härte 7 und ist damit gegen Kratzer weitgehend unempfindlich. Die gelben Steine haben einen warmen Schimmer, der auch an trüben Tagen einen Hauch von Sonnenglanz ins Herz bringt. Die begehrtesten Citrine sind hellgelb, aber in dieser Varietät kommen sie in der Natur nur extrem selten vor. Da Citrin generell nicht so häufig gefunden wird, stellt man ihn künstlich her. Bei dem Citrin, der im Handel angeboten wird, handelt es sich daher meist um Amethyst oder Rauchquarz, der zur Veränderung seiner Farbe bei Temperaturen um 450°C gebrannt wurde. Den Unterschied zu einem natürlich entstandenen Citrin kann jedoch nur ein geübter Fachmann erkennen.

Vorkommen: Natürlicher Citrin kommt vor allem in Spanien, auf Madagaskar und in Brasilien vor.

Geschichte: Seinen Namen verdankt der Citrin dem lateinischen "citrus"= Zitrone. Der Name ist allerdings etwas irreführend, da die meisten Citrine ins Rötliche tendieren. Seinen großen Durchbruch auf dem europäischen Schmuckmarkt erlebte der Edelstein erst in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, als ausgewanderte Idar-Obersteiner Achatschleifer große Mengen Citrin aus Südamerika in die alte Heimat schickten. So trugen die goldgelben Quarze mit dazu bei, dass sich Idar-Oberstein zu einem Weltzentrum der Edelsteinverarbeitung entwickelte.

Mythen, Legenden und Astrologie: In der Heilstein-Therapie sagt man dem Citrin nach, er könne sensiblen Menschen innere Stärke spenden.

Cordierit

-> siehe: Iolith



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